Leibniz-Tag 2009 - Die universale Harmonie. Leibniz' optimistische Weltsicht

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stephan Weil und in Kooperation mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Leibnizschule wird der diesjährige Leibniz-Tag wieder - wie seit 2006 – am 1. Juli, dem Geburtstag von Leibniz, von dem philosophischen Institut REFLEX ausgerichtet.


1. Juli 2009
Vortragssaal des Historischen Museums
Beginn: 19:00 Uhr.

Programm

  1. Eröffnung von Dr. Gerhard Stamer
  2. Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hannover unter der Leitung von Bernward Lohr spielen einen Ausschnitt aus der Oper "Agrippina", Venedig 1709 von Georg Friedrich Händel (1685 - 1759). Mit seiner Oper "Agrippina" krönte Händel seine triumphale Italienreise, die ihn über einen Zeitraum von 2 Jahren in alle italienischen Musikzentren geführt hat. Inspiriert durch die Begegnung mit den größten italienischen Komponisten, z.B. A. Corelli oder A. Scarlatti, schuf "il caro Sassone" - wie ihn das Publikum liebevoll nannte - kühne und fantastische Kompositionen. Überaus erfolgreich und geprägt für seine gesamte weitere Schaffenszeit verließ Händel 1709 Italien wieder, um sich nach kurzem Intermezzo in Hannover für den Rest seines Lebens in London niederzulassen. In der Oper Agrippina wird am Beispiel der römischen Kaiserin Agrippina das skrupellose Machtspiel höfischer Intriganten satirisch thematisiert.
  3. Prämierung der besten Einsendungen von Schülern zur Frage:
    Wie ist es bei allem Elend zu verstehen, daß Leibniz die bestehende Welt für "die beste aller möglichen" hält?
  4. Ausschnitt aus der Oper "Agrippina" gespielt von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hannover unter Leitung von Bernward Lohr.
  5. Festvortrag Prof. Dr. Thomas Leinkauf, Universität Münster
  6. Abschließend: Weiterer Ausschnitt aus der Oper "Agrippina" gespielt von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hannover unter Leitung von Bernward Lohr.