Programm Januar - April 2012

Das Programm für Januar bis April 2012 ist nun verfügbar!

Parmenides

Parmenides
Kurzer Traktat über die Ursprungserfahrung der Philosophie.

Gerhard Stamers Traktat führt das Denken zu dem Einheitspunkt zurück, wo Mystik und Empirie, Ontologie und Aufklärung, Lebendigkeit und Abstraktion ihre gemeinsame Wurzel haben. In einer eigenen ursprünglichen Weise stellt sich sein Philosophieren in den Ursprung der Philosophie hinein. Das Verhältnis von Denken und Sein, die Wahrheit, tritt als die unergründliche Existenzbedingung der menschlichen Gattung hervor.
(Zu beziehen über REFLEX, € 15,-)

Kurze Rede von Gerhard Stamer auf der Eröffnungsfeier des neuen JugendTheaterHauses in Hannover am 4.November 2011

Hannover hat ein KinderTheaterHaus. Dank allen, denen wir das zu verdanken haben – und herzliche Glückwünsche denen, die nun die Gelegenheit haben, hier aus diesem Ort eine pralle, kultige Stätte für Kinder – und auch Erwachsene - zu machen.

Was soll hier stattfinden? Was für eine Art von Kindertheater? DerVortrag von Ingrid Hentschel im Oktober hat uns vor Augen geführt, wie vielfältig Kindertheater sein kann, daß es in den vergangenen Jahrzehnten einen unentwegten Wechsel der Konzeptionen gab: politisches, pädagogisches, ästhetisches Theater.

Das Kamel, der Löwe und das Kind

Vortrag
Dr. Gerhard Stamer
theaterwerkstatt hannover, 12.Mai 2011

Ich werde heute keinen richtigen Vortrag halten,
sondern erzählen, was mir so eingefallen ist über Kinder.
Irgendwie fand ich, daß ein richtiger Vortrag zu steif ist,
der Sache nicht angemessen.
Ich bin mir nicht sicher, was rausgekommen ist.
Es sind einfach Gedankensplitter, Assoziationen, Eingebungen,
auch einige Reflexionen eingestreut, auch Zitate, nicht zu viele.
Auf jeden Fall keine besonderen Erkenntnisse, aber doch der
Versuch, der Idee Kind nahe zu kommen.

Kant und die Realität der Vernunft

Vortrag, Mi, 14. 9.2011, 19:00 Uhr, Leibnizhaus, Holzmarkt 5
Dr. Gerhard Stamer

Die paradoxe Identität von Politik und Moral bei Karl Marx

Vortrag Dr. Gerhard Stamer
Bamberg Hegelwochen
12. Mai 2011

Meine Damen und Herren,
In diesem Vortrag geht es mir nur um eine These, mehr nicht. Ich möchte Ihnen darstellen, wie es gekommen ist, daß eine Theorie, deren innerster Impuls Moral und Humanität ist, im Verlaufe der Praktizierung, die sich auf diese Theorie berief, in das Gegenteil, in Inhumanität und Barbarei hat umschlagen können. Ich möchte Ihnen dies darstellen und zugleich, daß der Grund für diese Perversion weitgehend darin bestand, daß die Moral in die Politik aufgehoben wurde.

1.

Einführung in den Roman „Der Zauberberg“ von Thomas Mann

Helmut Schnickmann

Natur erleben – Natur verstehen

Beitrag zum Buch über das 2. Festival der Philosophie in Hannover
Dr. Gerhard Stamer

Metaphysik und Existenz

Beitrag zum Katalog der Ausstellung Social Dogma. Ein Filmprojekt von Thomas Henke mit Studierenden der FH Bielefeld. Studiengalerie: 14.07. - 26.09. 2010.

Die Philosophie der Gabe. Gaben ohne Gegengabe?

Vortrag auf dem Symposium Konzepte der Gabe in der Gegenwartskunst
vom 10. bis 13. Juni 2010 im ZIF Bielefeld
Veranstalter: FH Bielefeld und Hochschule für Kunst und Design Halle/Saale

Die Angst vor dem Geist - Offener Brief an Ansgar Beckermann

Auf diesen offenen Brief, 2005 geschrieben, hat es relativ wenig Resonanz gegeben - zu wenig denke ich. Deshalb stelle ich ihn noch einmal ins Portel von REFLEX.

Wider den erkenntnistheoretischen Neoliberalismus

Vor Weihnachten sah ich eine Sendung im Fernsehen, in der wieder einmal der Hirnforscher Singer seine Sicht der Realität ausbreitete. Die anwesenden Diskussionspartner, Philosophen, brachten Anmerkungen vor, kritische natürlich. Aber das Szenario war eindeutig: Der eine expliziert die Realität, die anderen kommen mit Worten. Ich dachte, über die Weihnachstage hätte ich das längst vergessen, aber es ist nicht so. Daher nun noch einmal zum Thema. Es geht nicht gegen die Hirnforschung generell. Das vorweg gesagt.